Youtility

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Wie oft nutzt du eigentlichen deinen Rasenmäher, einen Hochdruckreiniger oder einen Bohrer?

Genau diese Frage stellen wir uns seit einigen Jahren zu verschiedensten Sachen, die wir im Haushalt haben. Als Gartenbesitzer benutzen wir bspw. einmal im Jahr ein Hochdruckreiniger, einige Male im Jahr unseren Rasenmäher, vielleicht zwei Mal im Jahr eine Heckenschere und zu Hause braucht man einen Bohrer, eine Leiter oder ein Thule Dachgepäckträger für seinen Urlaub auch nicht jede Woche.

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Warum muss eigentlich jeder diese oben beispielhaft aufgeführten Artikel unbedingt kaufen und besitzen, wenn man diese vielleicht nur ein paar Mal im Jahr nutzt? Viele Sachen liegen 99% Ihrer Zeit irgendwo im Haushalt herum und nehmen einfach nur Platz weg.

Genau das und vieles mehr hat uns dazu bewegt, diese Internetplattform ins Leben zu rufen.

Mit diesem nebenberuflichen Projekt möchten wir einen lokalen Versuch am Ammersee und Umgebung starten, die Konsumgesellschaft mit einer einfachen Selbstreflexion zu verändern: Wie oft brauche ich etwas eigentlich wirklich im Jahr? Stell dir vor du könntest es einfach bei deinem Nachbarn ausleihen. Du sparst Geld und Platz, dein Nachbar kann hingegen damit Geld verdienen und obendrein verdient jeder 5% am Verleihumsatz*.

Das hätte positive Auswirkungen für alle Beteiligten und ein wahrer Beitrag an die Umwelt wird dadurch auch noch geleistet. Fangen wir jedoch erstmal mit dem Konsum an. Nach dem zweiten Weltkrieg haben wir uns einen Wohlstand aufgebaut, der es uns heute ermöglicht, vieles zu leisten. Fast jeder kann heutzutage Lebensmittel „en masse“, ein Auto und seine Urlaube problemlos finanzieren. Es ist auch kein Problem die unterschiedlichsten Artikel zu erwerben, selbst wenn der wahre Nutzungsgrad gering bis sehr gering ist. Und genau dieser Gedanke, der wahren „Nutzung“ und „Nützlichkeit“, im englischen „utility“ und als Wortspiel You-tility für „Du“/deine-Nutzung, ist auch der Gedanke hinter dem Gründungsnamen.

Ja, wir alle haben und Leben jetzt eine Ektase des Konsums und es hat Spaß gemacht. Aber man betrachte aktuelle Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeit mit Trends wie „share economy“ und „circular economy“, bei denen man heute schon problemlos Autos und Häuser leihen kann.

All dies zeigt, dass wir uns mittlerweile in einem neuen Zeitalter begeben, in dem genau eine solche Verleihplattform mittel- und langfristig am Ende sogar alles miteinander verbinden kann. Es bilden sich Gemeinschaften aus Orten und Regionen, wobei sich „Nachbarn“ gegenseitig Sachen verleihen/ausleihen können.

Ein professioneller Hochdruckreiniger könnte problemlos wahrscheinlich von 30-50 Haushalten genutzt werden. Auch hier besitzen die meisten Haushalte mit Garten einen eigenen. Warum? Und genau das ist unser Vorteil. Wir können gemeinsam viel Platz und Geld sparen.

Jeder hat Gegenstände die räumlichen Kapazitäten wegnehmen und nicht oft genutzt werden. Man denke bspw. an Deko-Objekte im Haus. Es sammeln sich in Kellern und Dachstühlen über Jahre viele Dinge. Stelle dir vor du könntest für 6-24 Monate Dekoartikel ausleihen und verleihst währenddessen deine „alten Dinge“.

Diese Verleihplattform gilt in erster Linie für Privathaushalte (peer to peer) aber auch gewerbliche Verleiher können auf Ihre Produkte aufmerksam machen. Oder warum nicht Mitgliedschaften oder Abonnements verleihen oder seine Dienstleistungen pro Stunde anbieten?

Wir wollen mit unserer Idee am Ammersee starten und hoffen auf eine positive Resonanz. Sollten wir in den ersten Wochen eine hohe Akzeptanz sehen und viele Inserate gehen Online oder Transaktion werden getätigt, würden wir eine Versicherung für die verliehenen Gegenstände mit inkludieren. Ein finales Angebot eines großen Versicherungsträgers liegt uns bereits vor. Einige Haftpflichtversicherungen decken Leihgaben bereits ab – meisten aber nur für unentgeltliche Leihgegenständen. Des Weiteren wollen wir in naher Zukunft eine Ausweisfunktion „einbauen“ (daher empfehlen wir am Anfang das Vereinbaren von Kautionen oder abfotografieren des Personalausweises, vor allem wenn es um hochwertigere Gegenstände geht und/oder es sich Personen handelt, die nicht aus dem Ort sind, um Missbrauch oder Diebstahl zu vermeiden).

Unser Ziel ist es nach der Testphase und dem Start in anderen Regionen eine App zu entwickeln.

Jeder kann sich auf der Homepage kostenlos anmelden und unentgeltlich Dinge hochladen. Die Plattform trägt sich durch eine prozentuale Servicegebühr. D.h. wenn zwei Parteien sich für das Leihen/Verleihen eines Rasenmähers für bspw. 5 € pro Tag einigen, erhält der Plattformbetreiber eine prozentuale Servicegebühr der jeweiligen Transaktion (die zeitnah auch eine Versicherung mit inkludieren könnte), die der Leihnehmer zusammen mit der Verleihsumme zahlt.

Die spannendste Idee möchte ich noch zum Schluss teilen. Wir wollen, dass jeder an dieser Plattform mitverdient. *Stelle dir vor, du könntest für jede Weiterempfehlung 5% am Verleihumsatzes deiner erfolgreichen Empfehlung bzw. deines Kontaktes erhalten! Wir möchten alle proaktiven Mitglieder am Erfolg beteiligen.

Für jeden User, „den du auf die Plattform bringst“, verdienst du 5% an den Verleihumsätzen deines Kontaktes mit. Dazu mehr in den Nutzungsbedingungen unter 7.6.1*.

Unsere größte Freude wäre es, wenn sich diese Plattform am Ammersee als Nachbarschafts- und Community-Gedanke durchsetzen würde. Ziel soll es sein, dass wir uns alle gegenseitig mit geliehenem Equipment helfen und uns zum Teil dadurch mehr Platz zu Hause verschaffen können, Geld zu sparen und von materiellen Verpflichtungen lösen können. Wir freuen uns über jede Anregung und Unterstützung die Plattform erfolgreicher zu machen.

Bitte schickt uns eure Fragen und Kommentare gerne an: info@youtility.world

Euer Youtility.world Team